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Test - DANAGE EPC-RC228Eine Pfeilfangvorrichtung aus PE-Schaumstoff![]() beim täglichen Training Vorwort Bogenschießen ist für mich – aus mehreren Gründen – wettbewerbsmäßig nur in der Wintersaison möglich (FITA Halle). Meine Trainingsdistanz bleibt daher auf 18 m begrenzt. Während der kalten Jahreszeit ziehe ich mich z.T. ins Haus zurück. Testparameter Objekt: Pfeilfangvorrichtung aus Polyethylen-Schaumstoff Testergebnis - Aufbau der runden Testscheibe ![]() EPC-RC228 Einzelteile
Die Ronde hat einen Durchmesser von 300 mm und eine Tiefe von 228 mm. Das System ist aus drei Plattenelementen zusammengefügt. Vorder- und Rückseite sind identisch. Sie sind je aus drei Schaumstoffplatten unterschiedlicher Dichte zusammengeklebt. Tiefe 74mm. Das mittlere Element von 80mm Dicke besteht aus geschäumtem Polypropylen. Diese drei Elemente werden durch einen festen Ring aus Pappe zu einer kompakten Einheit zusammengebracht. (Zeichnung SnipImage (1)) - Lieferumfang und Zusammenbau ![]() EPC-RC228 Einzelteile Das runde Komplet steckte in einer 44 x 44 cm großen Schaumstoffplatte von ca. 21cm Dicke. Mit je zwei 10cm dicken Schaumstoff-Streifen von 66 x 11 und 44 x 11 cm konnte dieses Element in den Holzrahmen meiner vorhandenen DOMINO-Scheibe, Typ D.1 – 66 x 66 cm, eingespannt werden. Jedes einzelne Teil hatte eine 45mm breite und 10mm tiefe umlaufende Nut. Mittels der zugehörigen Einlageleisten aus dem gleichen Materilal konnte die gesamte Pfeilfangvorrichtung paßgenau zusammengesteckt werden. Die Scheibe hat sich einfach und schnell zusammenbauen lassen. - Beschußlage Vorderseite Nach ersten Pfeilen auf die blanke Scheibe wurde das EPC-Element in vier imaginäre Segmente aufgeteilt – oben, unten, rechts und links. Jedes dieser Segmente wurde so lange beschossen, bis die Pfeile keinen ausreichenden Halt mehr fanden. Geschossen wurde auf 12 cm Klebesticks. ![]() 1. Pfeile auf die Ronde Die ersten Testpfeile habe ich anfangs aus einer Entfernung von 8m, ab dem 3. Tag von 11,5m, abgegeben. Nach 180 Pfeilen hatte die Scheibe links in der Auflagenmitte ein Loch. Darin ließ sich die Spitze eines Zollstocks etwa 2cm tief hineinstecken (Bild 2.2). 70 Pfeile später war eine weitere Stelle, links davon (Richtung etwa 10:00 Uhr im roten Ring) ebenfalls ausgearbeitet. Die Pfeile ließen sich mit zwei Fingern heraus-ziehen. In das Loch konnte ich die Spitze des Zeigefingers hineinstecken. Nach 360 Pfeilen wurde dieses Segment verlassen, die Scheibe auf den Kopf gestellt und das untere Segment benutzt. ![]() Holzpfeile ![]() diverse Pfeilspitzen Hierbei wurden auch Holz- und Carbonpfeile ausprobiert. Das Ziehen der Holzpfeile war mit dem „üblichen“ Ratsch, welches durch den Rand der Pfeilspitzen-Hülse erzeugt wird, zu hören – und fühlen (trotz Verdichtung des vorderen Teils des Schaftes mittels Kombi-Schafter)! Das ist übrigens mit ein Grund, warum ich keine Holzpfeile verwende. Mein Scheibenmaterial ist mir für eine solche Belastung zu schade.
Die EASTON A/C/C-Pfeile besitzen ein Insert für Schraubspitzen. Es ist 2/10mm im Durchmesser größer, als der Schaft selbst (5,2 – 5,4 mm, Schaft 3-00/1150). Obwohl die Pfeilspitze 5,9mm dick ist (hinterläßt einen größeren Schußkanal im Material, als der Schaft) erzeugt der Pfeil beim Ziehen ein ruppiges Geräusch. Auch der Widerstand ist deutlich zu spüren. Es kratzt richtig an der Wandung des Schußkanals. ![]() Ende der Vorderseite Als nächstes wurde die Scheibe auf die Seite gelegt und das dritte Segment (rechts) benutzt. Darauf wurden dann 300 Pfeile abgegeben. Auf das vierte Segment (linke Seite) wurden 480 Pfeilen geschossen. Insgesamt wurden auf die Vorderseite 360 + 540 + 300 + 480 = 1.680 Pfeile abgegeben. Mehr war bei meinem Stil und meinem Set nicht zu erreichen. - Beschußlage Rückseite Die Rückseite der Scheibe wurde auf der Außenanlage aus einer Entfernung von 18m getestet. Als Auflage wurde eine 60 cm FITA-Auflage verwendet (FITA-Halle, Stil Jagdrecurve). Diese Auflage überdeckte die EPC-Scheibe mit ihrem Durchmesser von 300 mm mit den beiden gelben, den beiden roten und einem blauen Ring (10 – 9 / 8 – 7 / 6 Ring). Die Auflage wurde dreimal ausgewechselt. Bei jedem Wechsel der Auflage wurde die Scheibe kontrolliert und der Zustand per Bild festgehalten. ![]() Pfeilrückpraller Es kamen diesmal nur ALU-Pfeile EASTON Platinum Plus der Größe 1813 zum Einsatz. Der Pfeilaufschlag wurde mit einem satten Blopp angezeigt (Geräuschtest ohne Auflage!). Bedingt durch die für mich „große“ Entfernung von 18m sind auch einige der Pfeile außerhalb des Bereiches der EPC-Mitte gelandet. Alle von mir geschossenen Pfeile haben also nicht allein die EPC-Scheibe getroffen. Der Anteil könnte schätzungsweise bei 85 % liegen. ![]() Ansicht Rückseite Insgesamt wurden auf die Rückseite der Scheibe 915 + 805 + 600 = 2.320 Pfeile abgegeben. Allein das EPC-Element wurde hier mit schätzungsweise rund 1.970 Pfeilen (ca. 85%) beaufschlagt. Resumee Vom ersten bis zum letzten Pfeil haben sich diese sehr gut ziehen lassen. Dabei hatte ich das angenehme Gefühl, als steckten sie in einem etwas festerem Moosgummi. Selbst an den Stellen, wo das Material im vorderen Bereich teilweise stark belastet war, steckten alle Pfeile noch gut ausgerichtet in der Scheibe. Allerdings konnten sie zum Schluß mit zwei Fingern herausgenommen werden. Die Eindringtiefe der Pfeile betrug zum Schluß 13 – 14 cm, also 1 bis 2 cm mehr, als bei dem unbelasteten Material.
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AbstractTest EPC-RC228 PfeildämpferMit diesem Typ hat DANAGE eine austauschbare Ronde in drei verschiedenen Stärken für unterschiedliche Belastungen auf den Markt gebracht. |
| Dat: 17.01.2011 | Copyright @ 1999 - 2010 Hans-Joachim Baum, alle Rechte vorbehalten |